Führungschaos an BTU Cottbus schnell beenden!

Veröffentlicht am 14.07.2006 in Bildung

Martina Münch (MdL)

Potsdam – Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im Landtag Brandenburg, Dr. Martina Münch, fordert, "dass das Führungschaos an der BTU Cottbus schnellstens beendet wird." Der jetzige Zustand sei der Universität mit ihren Studenten, Dozenten, Professoren und Mitarbeitern „nicht zumutbar“. Für die Universität und die Stadt Cottbus dürfe kein weiterer Schaden entstehen. Es müsse kurzfristig entschieden werden, ob einer der bisherigen Bewerber vorgeschlagen oder gänzlich neu ausgeschrieben werden sollte.

Martina Münch, die selbst in Cottbus lebt: "Die BTU braucht schnellstmöglich eine Präsidentin oder einen Präsidenten, der oder die mit neuem Elan und innovativen Ideen die Hochschule voran bringt." Der Rückzug von Professor Jürgen Kurths habe sie "bestürzt".

Sie zeigt Verständnis für den Wunsch der BTU Cottbus ihre Finanzsituation zu verbessern. Münch: "Allen Bewerbern um das Präsidentenamt waren jedoch die gegebene Finanzausstattung der Universität sowie die Höhe ihrer künftigen Bezüge bekannt. Nachforderungen sind daher nicht vermittelbar. Sie würden zu Lasten der anderen Brandenburger Hochschulen gehen."

Es gehe jetzt darum, in einem konstruktiven Miteinander Lösungen und Strategien zu finden, um die BTU für die Zukunft fit zu machen. Trotz aller Schwierigkeiten gibt sich Martina Münch optimistisch: "Ich hoffe, dass zum kommenden Wintersemester die BTU Cottbus eine schlagkräftige und durchsetzungsfähige neue Führung hat, die den Studierenden und den Beschäftigten der Hochschule Zukunftsperspektiven aufzeigt."

 

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