Niemand darf in seiner Existenz gefährdet werden

Veröffentlicht am 12.06.2013 in Allgemein

Potsdam. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ralf Holzschuher hat sich vorsichtig optimistisch zur aktuellen Hochwassersituation in Brandenburg gezeigt. Er sagte: "Nach derzeitigem Stand sind die Auswirkungen des Rekord-Hochwassers in Brandenburg deutlich weniger dramatisch als in unseren Nachbarbundesländern. Auch wenn die Gefahr noch nicht gebannt ist, macht das deutlich, dass die vielen Hochwasserschutzmaßnahmen wie die Deichrückverlegungen, das planmäßige Füllen der Havelpolder oder neue Deichbauten richtig waren. Auch Bundeskanzlerin Merkel hat Brandenburg dafür bei ihrem gestrigen Besuch in Wittenberge gelobt."

Der SPD-Fraktionsvorsitzende stellte darüber hinaus klar: "Es ist für uns selbstverständlich, dass das Land Brandenburg den Menschen im Land zur Seite steht. Es darf niemand durch das Hochwasser in seiner Existenz gefährdet werden. Dies schließt auch finanzielle Hilfe ein."

Ralf Holzschuher kündigte an, dass Brandenburg noch bestehende Lücken bei der Deichsanierung angehen werde. "Durch das aktuelle Hochwasser haben wir eine Reihe neuer Erkenntnisse gewonnen, die wir für künftige Maßnahmen berücksichtigen werden. Wir müssen den Flüssen mehr Raum geben. Das wird eine große Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass wir das Thema länderübergreifend angehen. Denn Hochwasser kennt keine Landesgrenzen."

Ralf Holzschuher dankte den vielen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern, die seit Tagen im Dauereinsatz sind. Er sagte: "Die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen ist sehr bewegend. Es ist ein gutes Gefühl, dass das Miteinander in solchen Notlagen so groß geschrieben wird. Allen Helferinnen und Helfern sagen wir von ganzem Herzen: Danke!"

 

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