Zum Offenen Brief von Michael Gläser

Veröffentlicht am 26.06.2019 in Kommunalpolitik

Um es vorweg zu sagen: Der Altlandsberger SPD geht es gut. Wir wurden mit 3.363 Stimmen stärkste Kraft bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung. Wir verzeichnen keine Austritte und keinen Verlust an Unterstützern, im Gegenteil: in den letzten Monaten sind neue Mitglieder hinzugekommen, zuletzt vor wenigen Tagen, die unseren Altersdurchschnitt deutlich senken. Wir haben ein neues Fraktionsmitglied mit Anja Tscherniewski, die im ersten Anlauf ein Mandat errungen hat.

Gläser kam vor einiger Zeit zu uns, als ihn die LINKE rausgeworfen hatte.

Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung hat die SPD 4 Sitze errungen, die LINKE 3 Sitze. Gläser hat unmittelbar nach der Wahl einen Sitz mitgenommen zur LINKEN. Das scheint mir gegenüber den Altlandsberger Bürgerinnen und Bürgern unehrlich, die ihn auf der SPD-Liste gewählt haben.

Warum hat Gläser die SPD nicht vor der Wahl verlassen? Weil er es dann weder mit seinen eigenen Wählerstimmen noch auf einer anderen Liste in den Kreistag geschafft hätte. Er wurde von dem überwältigen Stimmergebnis von Ravindra Gujjula in den Kreistag mitgezogen und hat auch dieses Mandat mitgenommen zur LINKEN. Noch 6 Tage vor der Wahl konnten die Altlandsberger Gläser beim Wahlkampf für die SPD auf dem Marktplatz sehen. Wie wir jetzt wissen, hatte er da schon seit Wochen seinen Übertritt zur LINKEN geplant. Unmittelbar nach der Wahl, nachdem er die Absicherung durch die SPD-Wählerstimmen abgefasst hatte, nahm Gläser das SPD-Mandat mit zur LINKEN. Das empfinde ich als eine betrügerische Manipulation, einen Verrat an den Altlandsberger Wählerinnen und Wählern!

 

Sowohl im Kreistag als auch in Altlandsberg sind Gläsers Abwesenheiten aufgefallen, ebenso sein unentwegter Kampf um Posten oder Listenplätze. Mir war es peinlich, dass ich auf der Straße darauf angesprochen wurde, auch als mich andere Stadtverordnete baten, im Interesse einer gedeihlichen Zusammenarbeit darauf zu achten, dass Gläser nicht noch einmal einen Ausschuss leitet.

Ich kann nicht verhehlen, dass ich etwas erleichtert bin, die aggressiven Diskussionen über irgendwelche Posten für Gläser oder über die Freigabe von Cannabis, um Jugendliche endlich glücklich zu machen, oder über die Zwangskollektivierung der Altlandsberger Kindereinrichtungen freier Träger los zu sein.

Ravindra Gujjula wurde wieder zum Vorsitzenden der Altlandsberger Stadtverordnetenversammlung gewählt und die SPD-Fraktion konzentriert sich auf ihre Arbeit und die Erwartungen der Wählerinnen und Wähler.

 

Esther Drusche

Vorsitzende der SPD-Fraktion in der SVV Altlandsberg

 

 

 

 

 

 

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