"Wissens- und Technologietransferstelle

Veröffentlicht am 27.07.2005 in Wirtschaft

bietet Unternehmen der Region leistungsfähige Angebote."

Seit April dieses Jahres gibt es sie, die Wissens- und Technologietransferstelle Frankfurt (Oder). Betreut durch die ZAB Zukunftsagentur Brandenburg vereint sie die Wissens- und Technologiepotenziale der Europa-Universität Viadrina sowie des Instituts für innovative Mikroelektronik und bietet sie der Region zur Nutzung an. Projektmanager Dr. Manfred Felske-Zech informierte in der vorigen Woche den Leiter des Wirtschaftsamtes Rainer Schinkel über Ziele und Möglichkeiten der Transferstelle: Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft will sie die Potenziale der beiden Einrichtungen für mittelständische Unternehmen erschließen.

Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte gehören zum Leistungsangebot ebenso wie unternehmensspezifische Markt- und Produktanalysen, Marketingberatung, Beratung zu Investitionen in Osteuropa, oder die Vermittlung und Betreuung von Diplomarbeiten, Dissertationen, wissenschaftlichen Gutachten u.a. Arbeiten zu ausgewählten Einzelthemen.

Dr. Manfred Felske-Zech:

"Wendet sich ein Unternehmen mit seinem ganz speziellen Kooperations- oder Themenwunsch an uns, ermitteln wir zunächst die Problemstellung. Wir definieren gemeinsam mit dem Unternehmen die gewünschte Form und das Ziel der Zusammenarbeit und vermitteln dann den geeigneten Partner. Die Transferstelle begleitet den Projektanlauf, bei Bedarf auch die weiterführende Projektrealisierung."

Können die konkreten Unternehmenswünsche mit den beiden Partnern vor Ort nicht abgedeckt werden, besteht die Möglichkeit, an eine andere Einrichtung weiter vermittelt zu werden. Die Transferstelle ist Mitglied im Netzwerk "IQ Brandenburg", das sieben der neun Brandenburger Hochschulen sowie weitere spezielle Branchentransferstellen in sich vereint.

Rainer Schinkel:

"In der Osteuropakompetenz der Europa-Universität liegt nutzbares Potenzial für die einheimische Wirtschaft. Keine andere Universität kann auf diese Erfahrungen und Kontakte verweisen. Unternehmensstrategien, Dolmetscherleistungen, Markterschließung bis hin zur Kooperationspartnervermittlung in Richtung Osten dürften die am stärksten nachgefragten Angebote werden. Auch für kommunale Institutionen ist das durch die Transferstelle vermittelbare Know-How von großem Interesse. So wurden bei diesem Gespräch bereits verschiedenste Themen angesprochen, deren wissenschaftliche Untersetzung oder gutachterliche Begleitung für die Kreisverwaltung von großem Nutzen wäre. Bleibt zu wünschen, dass das Leistungsangebot der Transferstelle bei den Unternehmen der Region auf reges Interesse stößt und mögliche Berührungsängste oder Scheu vor einer Kontaktaufnahme mit der Uni oder dem IHP durch die Arbeit der Transferstelle abgebaut werden kann."

Dr. Felske-Zech ist telefonisch unter 03 35/5 57-16 01 und per E-Mail unter manfred.felske-zech@zab-brandenburg.de erreichbar.

 

Homepage SPD-Unterbezirk MOL

 

 

 

 

 

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