Uwe-Karsten Heye: In Wortwahl vergriffen

Veröffentlicht am 18.05.2006 in Landespolitik

Potsdam – Deutlich kritisierten heute SPD-Fraktionschef Günter Baaske und Britta Stark, innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Äußerungen von Uwe-Karsten Heye, dem früheren Sprecher der Bundesregierung, zum Rechtsextremismus.

Günter Baaske:
"Ich gehe davon aus, dass sich Uwe-Karsten Heye im Eifer und in seiner berechtigten Wut gegen die wirren Rechtsextremisten in seiner Wortwahl vergriffen hat, denn er ist mir bekannt als ein seriöser und seine Worte normalerweise mit Bedacht wählender Mensch. Mit diesem Satz aber hat Heye Brandenburg beleidigt und bedient das Bild des ´braunen Ostens`.

Ich habe mit ihm gesprochen. Er bedauert seine Äußerung und die Wirkung ausdrücklich.

Es darf kein Wegschauen vor der rechtsextremistischen Gefahr geben. Es gibt sie in West und Ost. Jeden Tag und an jeder Stelle müssen wir dagegen kämpfen. Aber in dieser Weise hat Heye unsere Bemühungen für einen gesellschaftlichen Konsens gegen Rechtsextremismus beschädigt.

Wir haben hier in Brandenburg bewiesen, dass wir uns in aller Konsequenz Rechtsextremisten entgegen stellen. Ob in Halbe, Potsdam oder Rheinsberg."

Britta Stark:
"Heyes Äußerungen sind krass und undifferenziert! Ein Schlag ins Gesicht der Demokraten, die seit Jahren gegen fremdenfeindliche Übergriffe vorgehen".

 

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