Landrat dankt Feuerwehrleuten und Arbeitgebern.

Veröffentlicht am 13.09.2005 in Kommunalpolitik

Messfahrzeug unterwegs im Landkreis.
Zur Bekämpfung des Deponiebrandes in Bernau erklärt Landrat von Märkisch-Oderland, Jürgen Reinking:

"An der Bekämpfung des Großfeuers auf der Deponie in Bernau sind auch zahlreiche freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis beteiligt. Mein Dank gilt stellvertretend für alle Feuerwehren des Landkreises den Wachen in Rüdersdorf, Fredersdorf/Vogelsdorf, Petershagen/Eggersdorf und Strausberg die mit ihren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten intensiv an der Brandbekämpfung in Bernau mitgearbeitet haben. Zurzeit sind noch Einheiten aus Strausberg vor Ort, die im Bereich Schadstoffmessung und Reinigung tätig sind.

Ich appelliere an die Arbeitgeber, weiterhin Feuerwehrleute und Mitglieder der anderen Hilfsorganisationen zu unterstützen, und nach Möglichkeit diese Mitarbeiter freizustellen, so dass sie weiterhin an der Bekämpfung des Brandes mitarbeiten können.

Vermehrt erreichen uns Hinweise aus der Bevölkerung, mit Klagen über Belästigungen durch die Rauchentwicklung. Die Sorgen aus der Bevölkerung nehmen wir sehr ernst. Nach unseren Informationen geht von der Rauchwolke keine Gesundheitsgefahr aus, obwohl die Geruchsbelästigung örtlich stark ist. Der Rauch ist schlimmer als die Gesundheitsbelastung. Das Gesundheitsamt und der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises stehen in engen Kontakt mit Ämtern und Gemeinden im Landkreis. In Absprache mit den betroffenen Gemeinden, haben wir am Montag ein Messfahrzeug an Schwerpunkte geschickt, um dort die Luftreinheit zu messen. Sollten sich hier Änderungen ergeben, werden wir die Bürger umgehend informieren."

 

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