"Umfrage ist Ausdruck politischer Stabilität in Brandenburg"

Veröffentlicht am 13.02.2009 in Allgemein

Zu der heute im Auftrag der Linken veröffentlichten Umfrage des Instituts Emnid erklärt SPD-Generalsekretär Klaus Ness:

"In regelmäßigen Abständen werden Umfragen verschiedener Meinungsforschungsinstitute zur politischen Stimmungslage in Brandenburg veröffentlicht. Mal sind Medien die Auftraggeber, mal die unterschiedlichsten Parteien. Die Umfragen der vergangenen 2 Jahre zeigen dabei eine erstaunliche Stabilität des brandenburgischen Parteiensystems.

Die Brandenburger SPD ist mit Werten um 35 Prozent deutlich stärkste Partei, die Linke rangiert mit Werten von 25 – 27 Prozent auf Platz 2 und die CDU muss sich mit 20-22 Prozent mit Platz 3 begnügen. Die beiden kleineren Parteien FDP und Grüne zittern um die 5 Prozent-Marke - mal drüber, mal drunter.

Ich interpretiere diese Umfrageergebnisse als Ausdruck einer zunehmenden Stabilisierung der politischen Kräfteverhältnisse im Land Brandenburg 20 Jahre nach der Wende. Insbesondere zur Brandenburger SPD ist ein Grundvertrauen gewachsen, das sich insbesondere durch die hohe Akzeptanz des SPD-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Matthias Platzeck erklärt. Für uns sind die Ergebnisse der Umfrage eine hohe Motivation in den vor uns liegenden Wahlkämpfen. Die Brandenburger SPD hat eine gute Chance, ihre Rolle als stärkste Partei im Brandenburger Landtag zu stabilisieren und auszubauen und mit Matthias Platzeck weiter den Ministerpräsidenten zu stellen.

Besonders freut mich, dass die Rechtsextremisten deutlich an Zuspruch verloren haben. Wir haben eine gute Chance, durch eine hohe Wahlbeteiligung am 27.9. die DVU nach 10 Jahren endlich aus dem Landtag zu drängen. Das wäre im 20. Jahr nach der Wende ein gutes Signal aus dem demokratischen Brandenburg."

 

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