Pohl soll neuer Vorsitzender Wirtschaftsausschuss werden

Veröffentlicht am 23.10.2007 in Landespolitik

Fischer neue wirtschaftspolitische Sprecherin

Potsdam – Der SPD-Abgeordnete Wolfgang Pohl (Frankfurt/O.) soll neuer Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Brandenburger Landtags werden. Das beschloss heute die SPD-Fraktion. Tina Fischer (Dahme-Spreewald) wurde zugleich zur neuen wirtschaftspolitischen Sprecherin der Fraktion gewählt. Für die Wahl im Wirtschaftsausschuss – sie soll Anfang November erfolgen – hat die SPD das Vorschlagsrecht. Die beiden Neubesetzungen wurden notwendig, weil Heiko Müller, der die beiden Positionen bisher inne hatte, am 01. November sein Amt als neuer Bürgermeister von Falkensee antritt.

Die beiden Kandidaten wurden heute von der SPD-Fraktion auf Vorschlag von Fraktionschef Günter Baaske ohne Gegenstimmen gewählt. Baaske: "Mit Tina Fischer und Wolfgang Pohl haben wir an diesen für Brandenburg wichtigen Positionen zwei ausgewiesene Fachleute."

Baaske: "Tina Fischer engagiert sich stark für die Kooperation von Schule und Wirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaftskraft bilden. Als Vorsitzende des Sonderausschusses für Bürokratieabbau hat sie sich erfolgreich für die Interesse der Unternehmen eingesetzt. Wolfgang Pohl hat durch seine langjährige Arbeit als Landtagsabgeordneter und Frankfurter Oberbürgermeister umfangreiche Erfahrung in Gremienarbeit. Das ist bei der Leitung dieses zentralen Ausschusses von großer Bedeutung. Er hat sich als bisheriger Sprecher für Technologiepolitik sehr stark für einen aufstrebenden Wirtschaftszweig eingearbeitet." Diese Sprecherposition übernimmt künftig Barbara Hackenschmidt (Elbe-Elster).

Tina Fischer: "Uns droht ein erheblicher Fachkräftemangel. Es darf kein Tag vergehen, an dem wir uns nicht um den Nachwuchs kümmern. Das will ich intensiv vorantreiben. Das von Ministerpräsident Matthias Platzeck entwickelte Konzept ´Stärken stärken` muss vorangebracht werden. Wahllose Förderung darf es nicht geben. Dem Wirtschaftsministerium werden wir dabei genau auf die Finger sehen."

Wolfgang Pohl möchte "eine weitere klare Profilierung der Brandenburger Wirtschaft erreichen. Schwerpunkte sind regenerative Energien insbesondere mit dem Solarstandort Frankfurt/O., Luftfahrt, Automobile, Mikroelektronik und Tourismus".

 

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