Platzeck und Baaske in Stettin:

Veröffentlicht am 31.08.2006 in Landespolitik

Zügige Neubesetzung der Koordinatoren-Stelle für deutsch-polnische Zusammenarbeit notwendig

Stettin – Ministerpräsident Mattias Platzeck und SPD-Fraktionschef Günter Baaske setzten sich heute im Rahmen der Klausur der SPD-Fraktion in Szczecin für eine „deutlichen Ausweitung der deutsch-polnischen Beziehungen ein.“ Am Rande der 2-tägigen Sitzung sprachen sie auch mit dem Wojewoden von Westpommern, Robert Krupowicz, über die Zusammenarbeit von Brandenburg mit der Wojewodschaft sowie Deutschlands und Polens.

Krupowicz, Baaske und Platzeck plädierten dafür, die verbindenden Elemente in den deutsch-polnischen Beziehungen stärker zu betonen. Sie sprachen sich dafür aus, beispielsweise in den Bereichen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie Tourismus intensiver zu kooperieren. Platzeck: "Das Zusammentreffen in Szczecin hat klar gezeigt, dass diese persönlichen Kontakte von zentraler Bedeutung für beide Länder sind."

Platzeck und Baaske sprachen sich dafür aus, den Koordinator der polnischen Regierung für die deutsch-polnischen Beziehungen möglichst schnell neu zu besetzen. Auf deutscher Seite nimmt diese Position Prof. Gesine Schwan wahr. Wojewode Krupowicz unterstrich die große Bedeutung dieser Position und sagte zu, sich in Warschau für eine schnelle Neubesetzung zu engagieren. Zuständig ist dafür das polnische Außenministerium. Platzeck betonte, dass die Koordinatorenstelle für deutsch-polnische Beziehungen auch für Brandenburg sehr wichtig ist.

Baaske: "Die in den vergangenen 15 Jahren aufgebauten sehr guten deutsch-polnischen Beziehungen, von denen Brandenburg und Polen profitieren, dürfen nicht durch kleinliche Streitereien gefährdet werden. Mit unserer Klausursitzung in Szczecin wollen wir ein Zeichen setzen, und deutlich machen, dass wir an dieser Kooperation nicht nur festhalten, sondern sie auch ausbauen wollen."

 

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