Corona: Wir brechen die Welle. Jetzt!

Veröffentlicht am 29.10.2020 in Gesundheit

Für einen Monat wird die Republik im November 2020 auf Sparflamme leben. Auf Beschluss der Bundesregierung und der Länder.Wir brechen die Welle, jetzt“, fordert Vizekanzler Olaf Scholz die Bürger auf. "Wir müssen hart gegensteuern".

Überall in Europa melden die Behörden jetzt überbordende Neuinfektionen an COVID-19. Es war fast zu erwarten – der zweite Lockdown zu deutsch Ausgangssperre ist da.

Die Brandenburger Sozialdemokraten haben ihren geplanten Landesparteitag am 7. November 2020 inzwischen abgesagt. „Eine politische Partei muss sich mit dem gleichen Maß messen lassen, das sie an Familien, Betriebe, Vereine und Institutionen anlegt“, erklärte ihr Vorsitzender und Ministerpräsident Dietmar Woidke. „Um den Gesundheitsschutz zu sichern, um uns rechtlich korrekt zu verhalten und um politisch kein falsches Signal auszusenden“. Stattdessen werden die Delegierten zu einer Videokonferenz eingeladen. 

Wir sind keine Insel und Juristen können das Virus nicht besiegen. Dem Virus Sars-CoV-2 ist es dabei vollkommen gleichgültig, mit welchen Argumentationen und Spitzfindigkeiten die erneuten Einschränkungen auf dem Klageweg rückgängig gemacht werden sollen. Natürlich ist der Bundestag die gesetzgebende Institution und oberstes Entscheidungsgremium. Das muss auch so bleiben!

Eines muss jedoch klar sein. Die Gesundheit aller muss Vorrang vor der (angeblichen) Freiheit des einzelnen haben. Ein kleiner Hinweis: Auch Krankenschwestern, Pfleger und Mediziner haben Angst sich zu infizieren. Und wie jeder andere Bundesbürger haben auch sie auch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit – also auf ihre Gesundheit. Auf der anderen Seite sollen sie Menschen heilen und pflegen, die sich aus Dummheit, Ignoranz oder wider besseres Wissen infiziert haben…

Die Wissenschaft habe ständig neue Regeln erfunden und könne sich nicht entscheiden, heißt es häufig. Ja, Christian Dorsten und seine Kollegen auf der ganzen Welt haben seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020 ihre Erkenntnisse mehrfach korrigiert. Denn anfängliche Annahmen über Covid-19 haben sich als falsch erwiesen. Das nennt man Lernkurve! Doch es gibt allgemeingültige Lehren über die Corona-Pandemie. Der gegenwärtige Erkenntnisstand: Sars-CoV-2 jeden treffen kann und trotzt auch einem Sommer. Für den Hausgebrauch: Masken schützen. Solange es noch keinen Impfstoff oder ein wirksames Medikament gibt!

Versuchen wir also, COVID19 gemeinsam zu begegnen, die zweite Welle der unheimlichen Seuche zu brechen. Damit wir (vielleicht) Weihnachten friedlich und freier feiern können. Lesen Sie die Einschränkungen im November und halten sich bitte daran. Und die neueste Corona Warn App aufs Smartphone laden! (gu)

Einschränkungen bei Reisen

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten bitten alle Bürger dringend, auf Urlaub und Reisen zu verzichten. Kommerzielle Übernachtungsmöglichkeiten – also Hotels und Pensionen - soll es nur noch für unabdingliche Dienstreisen oder andere Verpflichtungen geben.

Entschädigungen

Von Schließungen betroffene Unternehmen und Selbständige sollen entschädigt werden. Kleinere Betriebe können bis zu 75 Prozent des Umsatzes vom November 2019 erhalten, größere Betriebe bis zu 70 Prozent.

Freizeit und Gastronomie

Bars, Clubs, Kneipen und Restaurants müssen bis Ende November schließen. Restaurants dürfen aber Essen ausliefern oder abholen lassen. Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen wie Kinos, Theater, Schwimmbäder und Fitnessstudios werden geschlossen - ebenso wie Spielhallen und Bordelle. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Gottesdienste und Demonstrationen

Bei Gottesdiensten ist auf die Hygieneauflagen zu achten. Das "hohe Gut" der Religionsfreiheit habe Vorrang. Ähnliches gilt für Demonstrationen, die ebenfalls einen hohen rechtlichen Schutz genießen. Es gelten die Abstandsregeln und Maskenpflicht.

Handel und Dienstleistungen

Groß- und Einzelhandel bleiben geöffnet. Die Auflagen: In den Geschäften darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Dienstleistungsbetriebe zur Körperpflege, beispielsweise Kosmetiksalons, werden geschlossen. Friseure dürfen jedoch öffnen. Weiter erlaubt: medizinisch notwendige Dienstleistungen und Behandlungen, etwa Physiotherapie.

Heimarbeit – Home Office

Institutionen und Unternehmen sind aufgefordert, ihre Mitarbeiter in (wieder) Heimarbeit zu schicken. Die Ämter für Arbeitsschutz sowie die Unfallversicherungen sollen Firmen beraten, aber auch kontrollieren.

Kontakte - allgemein

Feiern sollen ausfallen. Die Bürger sind aufgefordert, private Kontakte auf "ein absolut nötiges Minimum" zu reduzieren. Daheim und im öffentlichen Raum dürfen sich nur Mitglieder zweier Haushalte, maximal aber zehn Personen treffen.

Schulen und Kinderbetreuung

Schulen und Kitas sind von den Schließungen ausgenommen. Damit sollen Ausbildung gesichert und Familien nicht erneut belastet werden. Die Länder entscheiden selbst über die erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Sport und Fitness

Schwimmbäder und Fitnessstudios schließen. Sport der Amateure ist nur allein (Jogging) oder mit den Mitgliedern insgesamt zweier Hausstände (Tennis?) erlaubt. Die Profis (Bundesliga) dürfen, allerdings ohne Zuschauer in den Stadien oder Sportanlagen. (Wieso eigentlich?).

 

Homepage SPD-Unterbezirk MOL

 

 

 

 

 

News von websozis.info

01.03.2021 15:21 FÜR DEUTSCHLAND. FÜR DICH.
„Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Antworten, die wir mit unserem Zukunftsprogramm geben. Wir schaffen ein neues Wir-Gefühl. Wir sorgen für Veränderungen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir machen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft. Und wir stärken den Frieden und

25.02.2021 20:51 Ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege
Die kirchlichen Arbeitgeber haben einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag und damit eine bessere Bezahlung verhindert. Das ist ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege. Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: „Wir alle wissen: Die Situation vieler Beschäftigter in der Altenpflege ist seit Jahren von Überlastung und Personalmangel geprägt. Gute Pflege braucht aber gute Arbeitsbedingungen und

24.02.2021 19:15 Manöver von Grünen und FDP behindert die Bekämpfung von Hasskriminalität
Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um das Gesetz zur Regelung der Bestandsdatenauskunft erneut zu verhandeln. Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben Mitte Februar 2021 im Bundesrat das dringend notwendige Gesetz ausgebremst, so dass es weiterhin nicht in Kraft treten kann. „Durch ihre Blockade des Gesetzes zur Regelung der Bestandsdatenauskunft verhindern Grüne und

24.02.2021 19:00 Sport-Allianz “Mit Schwung und Bewegung raus aus der Pandemie“
Sport und Bewegung sind für eine Gesellschaft unverzichtbar. Und wo geht das besser als in unseren Sportvereinen? Das Bundesgesundheitsministerium muss zusammen mit dem Bundesinnenministerium aktiv werden, um die Menschen zum (Wieder-)Eintritt in die Vereine zu ermutigen. Dieses Anliegen wird auch mit Beschluss der Sportministerkonferenz vom 22. Februar 2021 unterstützt. „Sportvereine in Deutschland verzeichnen durch COVID-19

24.02.2021 18:52 Provisionsdeckel in der Restschuldversicherung kommt – Bundeskabinett setzt Einigung der Koalitionsfraktionen um
Die Koalitionsfraktionen haben sich darauf geeinigt, Abschlussprovisionen bei der Restschuldversicherung bei 2,5 Prozent zu deckeln. Mit dem heutigen Kabinettbeschluss hat die Bundesregierung diese Einigung umgesetzt. „Marktuntersuchungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher beim Abschluss von Restschuldversicherungen außerordentlich hohe Abschlussprovisionen zahlen müssen. Auf diesen Missstand wollen wir nun reagieren und haben uns

Ein Service von info.websozis.de