Freiwilliger Polnischunterricht ab 1. Klasse verbessert Berufschancen

Veröffentlicht am 14.06.2005 in Bildung

Klara Geywitz (MdL)

Potsdam- Polnisch sollte an den Grundschulen im brandenburgisch-polnischen Grenzgebiet unterrichtet werden. Das forderte heute Klara Geywitz, Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung der SPD-Fraktion und stv. Fraktionsvorsitzende. Geywitz: "Das Bildungsministerium sollte entsprechende Initiativen in Frankfurt (Oder) aktiv unterstützen."

Klara Geywitz begrüßt die Initiative der Frankfurter Stadtverordneten und vieler Frankfurter Eltern, die sich dafür einsetzen, dass dieser Unterricht ab der ersten Grundschulklasse eingeführt wird. Geywitz: "Dieser Unterricht sollte zusätzlich und auf freiwilliger Basis angeboten werden. In einem zusammenwachsenden Europa ist es notwendig, dass Sprachbarrieren abgebaut werden. Zugleich erhöhen die Sprachkenntnisse die Berufschancen ganz entscheidend."

Es sei unbestritten, dass neue Sprachen im Kindesalter am besten gelernt werden. Geywitz: "Also früh anfangen, anstatt Chancen zu verpassen."

Sie verweist auch darauf, dass dieser Unterricht dem Geist der Landesverfassung entspreche, "die guten Beziehungen zu unserem Nachbarland Polen besondere Bedeutung beimisst."

 

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