Potsdam – Heute diskutiert das Kabinett über einen Umbau bzw. Neubau des Landtags Brandenburg. Die Vorlage dazu wurde von Finanzminister Rainer Speer eingebracht. Hierzu sagte SPD-Fraktionschef Günter Baaske heute auf Nachfrage von Journalisten:
Potsdam – Heute diskutiert das Kabinett über einen Umbau bzw. Neubau des Landtags Brandenburg. Die Vorlage dazu wurde von Finanzminister Rainer Speer eingebracht. Hierzu sagte SPD-Fraktionschef Günter Baaske heute auf Nachfrage von Journalisten:
"In der SPD-Landtagsfraktion gibt es noch keine Vorentscheidung für einen Landtags-Neubau in Potsdams Stadtmitte oder zur Sanierung des ´Kreml` auf dem Brauhausberg. Man muss den Kostenvergleich genau ansehen. Aber er ist nicht allein entscheidend. Es geht auch darum, wie die konkreten Arbeitsmöglichkeiten sein werden, welcher Standort mehr Nutzen für Potsdam und das Land bringt, wie Parlamentsarbeit unter Umbaubedingungen überhaupt laufen kann und vieles mehr.
Wenn Neubau in der Stadtmitte, dann natürlich eine finanziell günstige Variante und als ´Haus des Volkes`, also öffentlich möglichst weitgehend zugänglich. Alles andere wäre nicht zu vermitteln.
Stimmen die Rahmenbedingungen, bin ich einem Neubau in der Stadtmitte aufgeschlossen. Das könnte eine gute moderne Architektur sein, die noch vorhandene historische Elemente und das neu aufgebaute Fortunaportal integriert. Darüber muss man sich ein Kopf machen und dafür gibt es viele gute Architekten.
Die SPD-Fraktion wird am 19. April nach Dresden fahren und sich den dortigen Landtag - eine Kombination aus Alt- und Neubau - ansehen. Das praktische Erfahren kann eben manchmal beim Erkenntnisgewinn helfen …."
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