Werte als Grundlage für tolerante und freie Gesellschaft

Veröffentlicht am 11.07.2007 in Allgemein

Dr. Martina Münch (MdL)

Potsdam - Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Martina Münch rief heute zu "einer Kultur des Hinschauens und der Verantwortung für einander" auf. Die Unterzeichnung gemeinsamer Grundsätze zur Werteerziehung durch das ´Bündnis für Werteerziehung` in der Potsdamer Staatskanzlei sei ein "klares Zeichen dafür, dass die Gesellschaft nach Werten und Orientierung sucht und sich dabei viele Menschen Unterstützung beispielsweise in der Erziehung wünschen".

Martina Münch arbeitet für die SPD-Fraktion in dem Bündnis. Zu ihm gehören 34 Einrichtungen und Verbände, darunter die Kirchen, Gewerkschaften, Landtagsfraktionen, Wirtschafts- und Sportverbände sowie Kultureinrichtungen, aber auch Lehrer und Schüler. Der Runde Tisch zur Werteerziehung hatte sich erstmals im Dezember 2006 auf Initiative von Bildungs- und Jugendminister Holger Rupprecht (SPD) getroffen.

In ihrer Rede vor den Mitgliedern des Bündnis sagte Martina Münch weiter: "In der heutigen schnellen Gesellschaft brauchen Kinder nicht nur Wissen. Sie brauchen auch ein Rüstzeug oder Geländer, mit dem sie aktuelle Geschehnisse einordnen können. Oder mit anderen Worte: Wir brauchen mehr Werte.

Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt, dass es ein ´ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen`. Kein Mensch wird das bezweifeln. Jeder wird zustimmen, dass die Schule weder für Bildung noch für die Erziehung allein zuständig ist. Es braucht ein ganzes Land, um Werte in unserer Gesellschaft fest zu verankern.

Es geht um Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Toleranz, soziale Verantwortung und Menschenwürde. Wer diese Werte lebt, lebt die sogenannten Sekundärtugenden automatisch mit. Aber nicht aus anerzogener Disziplin, die schnell wankend werden kann, sondern aus innerer Überzeugung, die sich beispielsweise jeder Form der Intoleranz und des Rassismus widersetzt."

 

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