Britta Stark als Präsidentin für Landesrechnungshof vorgeschlagen

Veröffentlicht am 22.11.2006 in Landespolitik

Britta Stark (MdL)

Potsdam – Die SPD-Abgeordnete Britta Stark (Zepernick) wird von der SPD-Landtagsfraktion als neue Präsidentin des Landesrechungshofes vorgeschlagen. Sie soll Gisela von der Aue nachfolgen, die als Justizsenatorin nach Berlin wechselt. Das gaben heute Fraktionschef Günter Baaske und Ministerpräsident Matthias Platzeck im Landtag bekannt.

Günter Baaske: "Ich bin sehr glücklich, dass wir innerhalb weniger Stunden einen hervorragenden Vorschlag zur Nachfolge von Gisela von der Aue unterbreiten können. Zugleich verlieren wir aber eine profunde Innenpolitikerin."

Matthias Platzeck: "Britta Stark hat in den vergangenen 16 Jahren auf verschiedenen Ebenen ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ich hoffe, der Landtag wird dem Vorschlag der SPD folgen. Britta Stark ist die Richtige für das herausragende Amt."

Britta Stark: "Ich freue mich auf das neue Amt. Der Rechnungshof arbeitet an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Parlament und Regierung – Parteipolitik darf keine Rolle spielen. Aber natürlich ist es ein politisches Amt, das sich auf die Politikgestaltung auswirken muss."

Britta Stark wurde am 12. Mai 1963 in Bernau geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie wohnt in Zepernick (Kreis Barnim). Sie ist Technische Zeichnerin und Maschinenbauteilkonstrukteurin. 1990/91 war sie Regierungsbeauftragte für den Bezirk Frankfurt. Seit Dezember 1989 ist sie Mitglied der SPD. Von 1990 bis 1999 und seit 2002 ist sie Mitglied der SPD-Landtagsfraktion, dort insbesondere im Bereich Innenpolitik aktiv (innenpolitische Sprecherin). Seit 2003 ist sie Ortsteilbürgermeisterin von Zepernick.

Aufgrund der Unabhängigkeit des Amtes muss Britta Stark im Fall ihrer Wahl alle haupt- und ehrenamtlichen Ämter niederlegen.

Im Falle der Wahl von Britta Stark würde Ravindra Gujjula aus Altlandsberg (geb. 01. August 1954) in den Landtag nachrücken.

 

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