Franz Müntefering hat die Absicht bekräftigt, in seiner verbleibenden Amtszeit als SPD-Vorsitzender die Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Franz Müntefering hat die Absicht bekräftigt, in seiner verbleibenden Amtszeit als SPD-Vorsitzender die Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
"Der Wille aller Beteiligten ist unverändert, diese große Koalition zustande zu bringen", sagte der SPD-Parteivorsitzende am Montagabend im Anschluss an die vierte Verhandlungsrunde mit CDU und CSU zur Bildung einer großen Koalition. Wenige Stunden zuvor hatte Müntefering nach einer SPD-Vorstandssitzung, in der über die Kandidatur eines neuen SPD-Generalsekretärs entschieden worden war, seinen Rückzug vom Amt des Parteivorsitzenden angekündigt.
Müntefering, der die Verhandlungen mit der Union noch in seiner Funktion als SPD-Vorsitzender zum Abschluss bringen will, gab sich zuversichtlich, dass auch nach den veränderten Bedingungen "die Sozialdemokratie diese große Koalition will." Bis Ende nächster Woche könnten die Koalitionsgespräche beendet werden, stellte er in Aussicht. Er hoffe, die fertige Vereinbarung mit der Union über die große Koalition als "Krönung meiner Arbeit" als Parteichef zu unterzeichnen.
Inhaltlich befassten sich die Verhandlungsdelegationen von SPD sowie CDU und CSU insbesondere mit Fragen zur Stärkung des wirtschaftlichen Wachstums und mit Strategien für mehr Beschäftigung. Einig sei man sich darin, Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung zu fördern für effizientere Energienutzung und für zusätzliche Beschäftigung insbesondere im Handwerk.
Zudem strebten SPD und Union bis 2008 eine rechtsformneutrale Unternehmensbesteuerung an, durch die Personen- und Kapitalgesellschaften steuerlich gleich behandelt werden würden. "Wir wollen da unbedingt ran", unterstrich Müntefering. Auch weitere Ergebnisse des Jobgipfels müssten umgesetzt werden.
Strittig hingegen ist nach den Worten des SPD-Vorsitzenden immer noch die Angleichung von Arbeitslosengeld II-Ost auf Westniveau. Unterschiedliche Auffassungen gebe es auch weiterhin im Bereich der Energiepolitik.
Am Donnerstag wird sich nach Angaben Münteferings eine kleine Verhandlungsrunde ausschließlich mit den noch offenen Fragen beschäftigen. Am Wochenende werden dann die drei Parteien die Ergebnisse getrennt in Klausursitzungen beraten, und am Montag wieder zusammenkommen. "Wir werden dann gemeinsam sehen, etwas Gutes daraus zu machen", zeigte sich der SPD-Vorsitzende optimistisch mit Blick auf die anstehende Koalitionsvereinbarung.
Homepage SPD-Unterbezirk MOL
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen
11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de