Optimale Teilhabe muss frühzeitig gesichert werden

Veröffentlicht am 05.04.2011 in Landespolitik

Potsdam. Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sylvia Lehmann, hat dazu aufgefordert, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben deutlich zu verbessern. Auf der Veranstaltung „Treffpunkt Landtag“ der SPD-Fraktion zum Thema „Alle inklusive“ sagte sie: „Die größten Probleme sehe ich im Bereich des Übergangs von Schule und Beruf. In der Regel finden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf überbetriebliche Ausbildungsplätze. Dabei gibt es viele Betroffene, die durchaus in der Lage sind, eine reguläre Ausbildung bei einem Betrieb erfolgreich zu durchlaufen. Notwendig dafür ist von Anfang an, die Stärken der Betroffenen frühzeitig zu erkennen und zu fördern.“

Sylvia Lehmann betonte, dass die Voraussetzungen für eine vollwertige Inklusion der Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben schon im Kindes- und Jugendalter gelegt werden. Sie sagte: „Wenn schon Kinder und Jugendliche täglich merken, dass sie eine Sonderbehandlung erfahren, werden wir sie später nicht einfach ins gesellschaftliche Leben zurückintegrieren können. Wir brauchen eine optimale Teilhabe aller Menschen. Dafür müssen wir früher ansetzen als bislang.“

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung an beruflicher Teilhabe steht im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung „Alle inklusive – die neue UN-Konvention und die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“. Gemeinsam mit Betroffenen und Interessierten sprechen der Fraktionsvorsitzende Ralf Holzschuher, die sozialpolitische Sprecherin Sylvia Lehmann mit Sozialminister Günter Baaske und anderen darüber, welche Handlungsbedarfe bestehen, damit die volle Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsmarkt tatsächlich verwirklicht werden kann.

 

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