Klaus Ness zur Energiepolitik in Deutschland und Brandenburg

Veröffentlicht am 20.11.2013 in Landespolitik

Bezahlbarer Strom und sichere Arbeitsplätze für Brandenburg

Potsdam. Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Landtag heute in einer aktuellen Stunde über die Energiepolitik in Deutschland und Brandenburg debattiert. Klaus Ness, Vorsitzender der SPD-Fraktion sagte dazu: "Unter der schwarz-gelben Bundesregierung ist die Energie-Wende in den vergangenen vier Jahren fast zum Erliegen gekommen. Mittlerweile ist der Reformbedarf unseres Energiesystems hoch. Vor allem die steigenden Strompreise belasten Verbraucher und Unternehmen. Diese Preisspirale nach oben muss gestoppt werden, damit Strom für alle bezahlbar bleibt und Arbeitsplätze nicht gefährdet werden."

Vor diesem Hintergrund forderte der SPD-Fraktionschef, das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu überarbeiten und den Netzausbau weiter voranzutreiben: "Nur so lassen sich unsere energiepolitischen Ziele erreichen. Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Klimaverträglichkeit sowie Akzeptanz der Bevölkerung – daraus setzt sich unsere Strategie zusammen." Besonders wichtig ist Klaus Ness, dass die Energiewende den Industriestandort Deutschland nicht gefährdet. "Wir dürfen die Grundlagen unseres Wohlstandes nicht aufs Spiel setzen. Deshalb brauchen wir einen zukunftsfähigen Energiemix, der aus erneuerbaren Energien und dem heimischen Energieträger Braunkohle besteht. Das sichert Arbeitsplätze und schützt vor explodierenden Stromkosten."

In seiner Rede forderte Klaus Ness die Grünen auf, ihren industriefeindlich Kurs aufzugeben. Erst am Wochenende hatte die märkische Grünen-Vorsitzende Petra Budke vom Energie-Unternehmen Vattenfall gefordert, den Ausbildungsbetrieb einzustellen. Dazu sagte der SPD-Fraktionschef: "Die Industriefeindlichkeit der Grünen ist atemberaubend. Vattenfall bildet derzeit rund 800 junge Menschen aus. Würde man die Forderung der Grünen in die Tat umsetzen, bräche der gesamte Ausbildungsmarkt in der Lausitz zusammen. Dringend benötigte Fachkräfte würden dem Land fehlen, den Jugendlichen würde die Perspektive geraubt. Das werden wir nicht zulassen."

 

Homepage SPD-Unterbezirk MOL

Unser Weg in die Zukunft

Programmdebatte

E-Mail an uns

Schreiben Sie uns.

News von websozis.info

16.10.2017 21:42 Schulen verdienen Unterstützung in ihren Aufgaben
Der IQB-Bildungstrend bescheinigt negative Trends in der Kompetenz der Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematik. Ein weiterer Appell an die Bundesregierung, die Länder in ihrer wichtigen Kernkompetenz – der Schulpolitik – zu unterstützen. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert: das Kooperationsverbot muss weg. „Der IQB-Bildungstrend 2016 hat erneut gezeigt, dass Geschlecht, soziale Herkunft und Zuwanderungshintergrund einen Einfluss

16.10.2017 21:40 Niedersachsen-Wahl 2017 „Fulminanter Erfolg“
Drei Wochen nach der Bundestagswahl hat die SPD die Landtagswahl in Niedersachsen spektakulär gewonnen. Die Sozialdemokratie unter Ministerpräsident Stephan Weil legt deutlich zu und wird erstmals seit 1998 wieder stärkste Kraft. Eine Fortsetzung von Rot-Grün ist aber nicht möglich. weiterlesen auf spd.de

11.10.2017 18:27 #SPDerneuern
Wir müssen uns neu aufstellen. Wir müssen uns erneuern. Dazu wollen unsere Mitglieder einbeziehen, damit wir gemeinsam unserer SPD zu neuer Stärke verhelfen. Für den Erneuerungsprozess wollen wir uns Zeit nehmen. Folgendes haben wir vor: In den kommenden Wochen führen wir acht regionale Dialogveranstaltungen in ganz Deutschland durch, zu denen wir alle Mitglieder einladen. Bei diesen acht

09.10.2017 18:28 Martin Schulz – Neustart für die SPD
Wir haben eine schwere Wahlniederlage erlitten und das historisch schlechteste Wahlergebnis der SPD seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingefahren. Wir haben die vierte Wahlniederlage in Folge bei einer Bundestagswahl erlebt. Das ist bitter für die gesamte Partei. Das ist bitter für uns alle, die wir als Parteimitglieder oder Unterstützer engagiert gekämpft haben. Und es ist

08.10.2017 18:32 Carsten Schneider zu CDU/CSU Sondierungsgesprächen
Gemeinsames Unionsprogramm war offenbar großangelegte Wählertäuschung Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion kritisiert mit deutlichen Worten die Hängepartie bei den Konflikten zwischen CDU und CSU. Es gehe allem Anschein nach nur um Selbstgespräche. „Die Union beginnt zwei Wochen nach der Wahl eine Reihe von Selbstgesprächen. Das gemeinsame Programm war demnach eine großangelegte Wählertäuschung. Von einer

Ein Service von info.websozis.de

Banner

Counter

Besucher:390946
Heute:5
Online:1

Linkempfehlung

Matthias Platzeck Perspektive 21 WebSozis.de - Know How Sharing für sozialdemokratische Web SGK Brandenburg